Unser Spargelessen am Sonntag, 18. Mai im Dathenushaus

Da standen wir nun etwas verzweifelt vor dem großen Gasherd in der Hauptküche des Dathenushauses. Wir, das waren Carmen, Emmi, Sigrid, Tine, Hans-Jürgen, Wolfgang und ich. Hans-Jürgen hatte für die Gruppe geschälten Spargel besorgt. Tine war vor Ort mit den Pfannkuchen-Zutaten inclusive Pfanne angekommen. Ich war mit drei Töpfen, Kartoffeln, zweierlei Schinken, Salami, Butter und Deko vorgefahren. Es war also alles da, um ein schönes ausgiebiges Spargelessen in Angriff zu nehmen. Nur: der Herd war irgendwie ein Problem. Hilfe nahte in Gestalt von Frau Gaug, die zusammen mit unserem „Gasherdexperten“ Wolfgang mit „Feingefühl“ verschiedene Gasherdstellen anzündete. Für die Spargel wurde uns von Frau Gaug ein sehr großer Topf zur Verfügung gestellt. Da erfolgte mein „Denkfehler“, indem ich den Topf sehr ausgiebig mit Wasser befüllte. Schließlich sollten die Spargel nicht „auf Kuschelkurs“ gehen. Liebe Leserinnen und Leser, Sie können sich sicher vorstellen, dass wir viel Geduld aufbringen mußten, bis das Wasser kochte und die Spargel ihrem eigentlichen Schicksal zugeführt wurden. Sigrid meinte irgendwann: „Wir hätten doch das Wasser im Wasserkocher vorkochen können.“ Richtig! Wolfgang rettete dann die Situation insofern noch, dass er „beherzt“ einen Topf nahm und das kochende Wasser minimierte.

Renate Hebel

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