Geierlay-Hängeseilbrücke

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Am 13. August 2016 zeigte sich der etwas weitere Tages-Ausflug zur längsten Hängeseilbrücke Deutschlands bei traumhaftem Wetter als ein echtes Erlebnis. Erst vor gut 10 Monaten war dieses beeindruckende Bauwerk, das nach einem Namenswettbewerb „Geierlay“ benannt ist, über ein Seitental der Mosel eingeweiht worden (genau 14 Tage nach unserem Besuch kam die 300.000ste Besucherin). In schwindelnden ca. 100 m Höhe ließ sich beim Überqueren der rund 360 m langen, leicht schwankenden Brücke zwischen den Orten Mörsdorf und Sosberg ein fantastischer Weit- und Rundumblick in den Hunsrück sowie ein traumhafter Blick auf das von der Sonne idyllisch beschienene, satte Grün des Tals und den plätschernden, sich in romantischer Natürlichkeit schlängelnden Mörsdorfer Bach genießen. An beiden Ausgangspunkten der Brücke haben die Gäste die Gelegenheit, als Stärkung für den Hin- und Rückweg gut zu essen und trinken. Manche Besucher starteten auf der Mörsdorfer, andere auf der Sosberger Seite des Tals, das vertretene Alter reichte von Baby bis Senior, auch mutige Hunde begleiteten ihre Familien. In alle Gesichter stand Neugierde geschrieben, wobei neben völliger Begeisterung auch Unbehagen und Skepsis ablesbar waren, was sich desweiteren darin zeigte, dass die besonders Sicheren freihändig von Seite zu Seite zu schweben schienen, während sich die Ängstlicheren gut an den Griffseilen festhielten und die Augen konzentriert auf das Ende der Brücke gerichtet ließen. Wer einen Eindruck erhalten möchte, bekommt diesen auf der sehr informativen und ausführlichen Homepage www.geierlay.de, darauf gibt es sogar eine Webcam. Bei Google erhält man nach Eingabe der Suchbegriffe ‚Geierlay Hängebrücke‘ außerdem ein knapp 3minütiges, wunderschönes Youtube-Video zum Anklicken angeboten.

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